Mauern & Verputzen

Das richtige Zusammenspiel von Ziegelstein, Mörtel und Putz sorgt für zeitgemäße Energieeinsparung und sieht auch noch gut aus!
Beschreibung
Hinweise & Tipps
Material & Werkzeug

Mauern

1.

Mörtel auftragen

Beim Mauern wird der Mörtel voll flächig auf die Lagerfuge aufgetragen. Mittig eine leichte Fuge in den Mörtel ziehen und einen Stein auflegen und ausrichten. Nun den nächsten Stein greifen auf eine Stoßfuge Mörtel auftragen und den Stein mit dieser Seite ansetzen und ausrichten. Überquellenden Mörtel abstreichen und auf die Lagerfuge geben.

2.

Stabilen Mauerverband anlegen

Setzen Sie die Schraube ein. Die maximale Tragfähigkeit von Spreizdübeln wird nur dann erreicht, wenn eine Schraube mit maximalem Durchmesser verwendet wird. Die Schraubenspitze sollte die Dübelspitze einmal um den Wert des Schrauben-Durchmessers überragen.

3.

Verfugen

Setzen Sie die Schraube ein. Die maximale Tragfähigkeit von Spreizdübeln wird nur dann erreicht, wenn eine Schraube mit maximalem Durchmesser verwendet wird. Die Schraubenspitze sollte die Dübelspitze einmal um den Wert des Schrauben-Durchmessers überragen.
Mauern im Läuferverband
Läufer sind in Längsrichtung vermauerte Steine. Dabei wird am Ende jeder zweiten Reihe ein halber Stein vermauert. Dadurch entsteht eine versetzte Stoßfuge. Beachten Sie die Vorschriften über die erlaubte Mauerhöhe und den erforderlichen Grenzabstand.

Verputzen

1.

Vorbereitender Spritzwurf

Die zu verputzende Wand ist durch einen dünnen Spritzwurf mit Zementmörtel vorzubereiten, um eine Oberflächenvergrößerung zu erreichen.

2.

Putzauftrag

Das Auftragen des Mörtelputzes kann man sich erheblich erleichtern, wenn Führungslatten am Mauerwerk befestigt werden. Alternativ dazu können Schnellputzleisten mit Mörtelbatzen an der Wand angebracht werden. Die Leisten lotrecht ausrichten. Nun den Mörtel mit der Maurerkelle anwerfen.

3.

Abstreifen

Mit einem Richtscheit wird die Putzfläche nun abgezogen. Eine planebene Fläche erreicht man nach dem Abstreifen des Putzes durch kreisförmige Bewegungen mit dem Reibebrett.

Bei mehrlagigem Putzauftrag (außen) wird die erste Lage ca. 15 mm aufgetragen und rau abgezogen. Der Auftrag der zweiten Lage ca. 10 mm erfolgt nach einer Standzeit der ersten Lage von ca. einem Tag je mm Schichtstärke. Achten Sie auf ein gleichmäßiges Trocknen der Putzfläche. Große Hitze schadet dem Trocknen ebenso wie Kälte und Nässe. Eventuell die Fläche mit einer Folie abdecken.

Verschiedene Putzarten

Mörtelputz
Mörtelputz eignet sich für innen sowie für außen. Vor dem Verputzen wird die zu verputzende Fläche gesäubert. Lose Teile und Verunreinigungen müssen entfernt werden. Mörtel-Putz besteht aus Zement und Kalk. Deshalb bei der Arbeit Handschuhe tragen und Augenkontakt vermeiden.


Gipsputz
Gipsputz wird im Innenbereich zur Herstellung planebener Wandflächen verwendet. Er ist der ideale Untergrund zum anschließenden Streichen oder Tapezieren.

Verunreinigungen, lose Teile, sowie ölige und fettige Stellen sind vor dem Verputzen zu entfernen. Den Gips-Putz auf die vorgenässte Wand gleichmäßig auftragen und mit dem Richtscheit abziehen. Anschließend wird der Putz mit dem Schwammbrett gefilzt.
Dekorputz
Dekorputz wird auf glatte, ebene, saubere, trockene und tragfähige Bauwerksuntergründe aufgetragen.
Sie benötigen folgendes Werkzeug
Mauerkellen
Mörtelbrett
Richtscheit
Senklot
Zollstock
Wasserwaage
weiterführende Informationen:
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